Ehem. Werkfeuerwehr Kübler

Die Geschichte der Feuerwehr Werkfeuerwehr Kübler.

Über die Entstehung, Entwicklung und dem Ende der Werkfeuerwehr Kübler & Co gibt es eine stattliche Anzahl von Unterlagen und Bildmaterial. Diese Unterlagen haben die Kameraden der Werkfeuerwehr dem Heimatmuseum der Stadt Stadtoldendorf zur Verfügung gestellt und ist dort einzusehen. Hier wird nur ein kleiner Teil der Geschichte beleuchtet und in einigen Sätzen festgehalten. Eine ausführliche Wiedergabe würde unserer Auffassung nach den Rahmen dieses Projektes sprengen. Wir wünschen aber auch hier ein gesundes Interesse an den Auszügen der Geschichte der Werkfeuerwehr Kübler & Co.

Die Werkfeuerwehr der Weberei Kübler & Co ist, bzw. war eine der ältesten Werkfeuerwehr im Landkreis Holzminden. Gegründet am 01.02.1898 von der Firma A.J. Rothschild Söhne. Aufgelöst wegen des Konkurses der Weberei Wilhelm Kübler & Co am 26.02.1982.

Die 30 aktiven Kameraden feierten Ende Januar 1982 noch einmal das jährliche Wintervergnügen mit ihren Ehefrauen im Schützenhaus. Auf der letzten Jahreshauptversammlung der Werkfeuerwehr wurde die offizielle Auflösung der Werkfeuerwehr durch den damaligen Wehrführer Brandmeister Horst Stapel bekannt gegeben. Somit ging nach 84 Jahren die Ära der Werkfeuerwehr Kübler & Co zu Ende.

Die Kameraden zogen ihren “ blauen Rock “ allerdings nicht aus. Die Kameraden fanden neue Aufgaben in der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Stadtoldendorf. Durch den damaligen Stadtbrandmeister Wolfgang Schulz wurden 16 Kameraden der ehemaligen Werkfeuerwehr in die 1979 gegründete Altersabteilung aufgenommen. Dort machen noch heute die Kameraden von damals ihren ehrenamtlichen Dienst.

Letztes Bild der Werksfeuerwehr beim Wintervergnügen Ende Januar 1982 im Schützenhaus

Wehrführer der Werkfeuerwehr

Seit dem Gründungstag am 01.02.1898 bis 1933 sind leider keine Unterlagen vorhanden. In der NS Zeit von 1933 bis 1945 wurden die Feuerwehren gleichgeschaltet, und auch die Werkfeuerwehren als Feuerschutzpolizei umbenannt.

Als nächstes kam nun von der Regierung propagierter Luftschutz in Form und Ausbildung auf die Werkfeuerwehren zu. „Luftschutz tut Not“ Und das ist nun Thema Nr. 1 für diese Jahre. In dieser Zeit ist der Wehrführer Rudolf Möhrlin.

1948 wird wohl für das ganze Deutsche Volk in die Geschichte eingehen. Am 01.01.1948 wurde die Werkfeuerwehr wieder zum neuen Leben erweckt und am 20.Juni 1948 fand die erwartete Währungsreform statt. Der Aufschwung begann.
Wehrführer von bis Name Stellvertreter
01.01.1948 – 02.02.1957 BM Fritz Krätzer LM August Brünig
02.02.1957 – 17.10.1971 BM August Brünig HLM Otto Knoop
HFM Fritz Rathgeber
17.10.1971 – 18.02.1978 LM Walter Grobe LM Günther Konath
18.02.1978 – 26.02.1982 BM Horst Stapel LM Günther Konath