Mit großem Erfolg haben 36 Frauen und Männer im Zeitraum vom 23. Februar bis zum 21. März 2026 die sogenannte QS1-Ausbildung in der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf abgeschlossen. Der Lehrgang bildet einen zentralen Bestandteil der Modularen Grundausbildung (MGA) der Feuerwehren.
Die QS1-Ausbildung stellt den Einstieg in den aktiven Feuerwehrdienst dar. In Theorie und Praxis werden grundlegende Fähigkeiten vermittelt, die für den Einsatzdienst unerlässlich sind. Dazu zählen unter anderem das richtige Vorgehen beim Löschangriff, die Handhabung von Leitern, das sichere Anlegen von Knoten und Stichen sowie grundlegende Kenntnisse in der technischen Hilfeleistung und im Verhalten an der Einsatzstelle.
Der Lehrgang wurde unter der Leitung von Gemeindeausbildungsleiter Adrian Teiwes durchgeführt, unterstützt wurde er durch den Kreisausbildungsleiter, den Gemeindebrandmeister sowie viele weitere erfahrene Ausbilder, die sowohl bei den theoretischen Unterrichtseinheiten als auch bei den praktischen Übungen und der abschließenden Prüfung vor Ort waren. Besonders hervorzuheben war das große Engagement der Teilnehmenden: Viele von ihnen sind Quereinsteiger und haben sich in den vergangenen Wochen intensiv auf ihre zukünftige Tätigkeit vorbereitet. Die Ausbildung fand an mehreren Tagen in der Woche sowie häufig auch freitags und samstags statt – alles auf ehrenamtlicher Basis. Umso erfreulicher war es, dass alle die Prüfung schließlich erfolgreich bestanden haben.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus den Ortsfeuerwehren Arholzen, Deensen, Denkiehausen, Dielmissen, Eschershausen, Heinade, Hellental, Holzen, Lenne, Linnenkamp, Merxhausen, Oelkassen, Stadtoldendorf und Vorwohle. Zusätzlich nahmen acht Feuerwehrangehörige aus der benachbarten Samtgemeinde Bodenwerder-Polle teil, aus den Ortsfeuerwehren Bodenwerder, Hehlen und Linse. Die enge interkommunale Zusammenarbeit wurde dabei ausdrücklich gelobt und als wichtiger Baustein für eine schlagkräftige Gefahrenabwehr hervorgehoben. „Wir können auch über Gemeindegrenzen hinaus arbeiten, das macht Feuerwehr aus“, so der Tenor.
Ein besonderer Dank galt der Verpflegungsgruppe, die während des gesamten Lehrgangs für die Versorgung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der Ausbilder sorgte. Ebenso wurde den Firmen MRG Recycling und Linnhoff & Henne ausdrücklich gedankt, die großzügig Räumlichkeiten und Übungsflächen für die praktische Ausbildung zur Verfügung gestellt haben. Ohne diese Unterstützung wäre die Durchführung des Lehrgangs in dieser Form nicht möglich gewesen. In den abschließenden Worten wurde den neuen Einsatzkräften mit auf den Weg gegeben, weiterhin engagiert zu bleiben und ihre Ausbildung innerhalb der Feuerwehr konsequent fortzusetzen. Mit ihrem erfolgreichen Abschluss haben sie den ersten wichtigen Schritt für ihren Dienst am Nächsten gemacht.











