2025 stand bei der Jugendfeuerwehr Stadtoldendorf ganz im Zeichen des 60-jährigen Jubiläums. Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung kam dies eindrucksvoll zum Ausdruck.
Traditionell findet die Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus Stadtoldendorf zu Beginn des Jahres statt und zahlreiche Gäste aus Feuerwehrführung und Personen aus dem öffentlichem Leben Stadtoldendorfs wohnen dieser interessiert bei.
Jugendfeuerwehrwart Nils Helmer führte als alter, wie auch neuer Jugendwart durch das Programm, wurde er doch, genauso wie seine Stellvertreterin Jasmin Schwannecke durch die Jugendlichen für weitere drei Jahre gewählt. Aus beruflichen Gründen wird Jasmin allerdings ein wenig kürzer treten müssen, steht der Jugendfeuerwehr aber mit Rat, Tat und Unterstützung zur Verfügung.
Neben dem Protokoll des vergangenen Jahres stand der Bericht des Jugendwartes auf dem Programm. Hierbei wurde wieder von einem vollen ehrenamtlich und engagierten Jahr berichtet. Das Highlight war im 60-jährigen Jubiläumsjahr sicherlich der Festakt und das große Zeltlager hinter dem Feuerwehrhaus. Befreundete Jugendfeuerwehren aus dem Norden Deutschlands kamen der Einladung aus Stadtoldendorf an und hatten eine schöne Woche.
Wettbewerbe, regelmäßige montagliche Dienste, das große Zeltlager, Ferienpassaktion und Unterstützung bei den Laternenumzügen führten bei 57 Einträgen im Dienstbuch zu mehr als 6600 Stunden Jugendarbeit für den Feuerwehrnachwuchs.
Derzeit besteht die Jugendfeuerwehr Stadtoldendorf aus insgesamt 27 Jugendlichen. Davon 16 Jungen und 11 Mädchen. Die Jugendlichen kommen dabei nicht nur aus der Stadt Stadtoldendorf. Auch aus den umliegenden Ortschaften nehmen Jugendliche an den Diensten teil. Somit wird auch hier wichtiger Beitrag für den Nachwuchs in den anderen Orten der Samtgemeinde geleistet.
Die Mitgliederzahl ist allerdings zum Vorjahr stark gesunken. Waren es am Anfang letzten Jahres noch 39 Jugendliche, so sind während des Jahres zahlreiche Kinder weggezogen, haben keine Lust mehr oder aber keine Zeit. Das Konzept der Ganztagsschulen ist sicherlich für die Bildung sinnvoll und richtig, dennoch führt dies u.a. dazu, dass nun noch weniger Zeit bliebt sich ehrenamtlich zu engagieren.
Erfreulich ist allerdings, dass es immer wieder Neuaufnahmen in die Jugendfeuerwehr gibt. Zwei Jugendliche wurden im laufenden Jahr neu aufgenommen. Ebenso erfreulich ist, dass die Einsatzabteilung mit Femke Walter nun Verstärkung bekommt. Mit Erreichen des 18. Lebensjahres scheidet Sie aus der Jugendfeuerwehr aus und wechselt.
Bei den jährlichen Wahlen der Funktionsträger wurden Gruppenführer und Gruppenführerin, Schriftführerin und Gerätewartin neu gewählt. Der Jugendsprecher und die Handkassenführerin wurden in ihren Ämtern bestätigt.
In den Grußworten der Gäste, wie Samtgemeindebürgermeister Robert Kumlehn, dem Vorsitzenden des Feuerschutzausschusses August Wilhelm Ritterbusch und Bürgermeister Helmut Affelt kam der Stolz auf die geleistete Jugendarbeit zum Ausdruck. Ebenso die Bitte Werbung zu machen, damit weiterhin oder vielleicht wieder mehr Jugendliche sich in der Feuerwehr engagieren. In den Grußworten der Kreisjugendfeuerwehrwartin Aline Schwannecke und auch vom neuen Stadtoldendorfer Ortsbrandmeister Sascha Hartmann wurde vom „geilsten Hobby der Welt“ gesprochen. Mitgliederschwund sind aber im ganzen Landkreis zu verzeichnen. Deshalb ist es um so wichtiger bei der Stange zu bleiben und auch Werbung zu machen. Allen Grußworten gemein waren dann noch eine finanzielle Unterstützung für die Handkassenführerin.
Den Abschluss der Veranstaltung machten dann noch ein paar anstehende Termine für das Jahr 2026. Bei einer kleinen Stärkung klang der Nachmittag dann gemütlich aus.




