Datum: 3. April 2025 um 20:44 Uhr
Alarmierungsart: FK TLK
Dauer: 7 Stunden 16 Minuten
Einsatzart: NH Feuer
Einsatzort: Göttingen, Rosdorf
Einsatzleiter: GemBm Rosdorf
Mannschaftsstärke: Stdorf: 8 Personen
Fahrzeuge: TLK , MTW (3) neu
Weitere Kräfte: Berufsfeuerwehr Göttingen, Einsatzkräfte aus dem Bereich Gemeinde Rosdorf
Einsatzbericht:
Die Stadtoldendorfer Feuerwehrangehörigen waren gerade bei einem Fehleinsatz zu einem ausgelösten Heimrauchmelder, als durch die Kooperative Rettungsleitstelle in Hameln die Anfrage und Alarmierung des Hubrettungsfahrzeug zu einem Dachstuhlbrand erfolgte. Der Einsatzort lag im südlichen Niedersachsen, südlich von Göttingen, genauer in Rosdorf.
Über Telefon wurde nachgefragt, ob es sich um eine Fehlalarmierung handelte, aber dies wurde verneint. Die Alarmierung war gewollt, da ein Spezialgerät an dem Wohnkomplex notwendig war. Die Teleskopgelenkmastbühne kann aufgrund des Gelenkes, rund sieben Meter hinter die Dachgiebel einfahren und damit den taktischen Arbeitsbereich von oben wesentlich verbessern.
Nach gut einer Stunde, nach rund 66 km Einsatzfahrt, kam das Fahrzeug in Göttingen Rosdorf an und unterstützte die Einsatzkräfte direkt vor Ort bei den Lösch- und Nachlöscharbeiten. Mit ausgerückt ist zudem ein weiteres Fahrzeug aus Stadtoldendorf, um eingewiesene Atemschutzgeräte tragende Personen und Bedienpersonal nachzuführen.
In einem Rosdorfer Mehrfamilienhaus kam es am Abend zu einem Brand auf einem Balkon, der sich dann später auf einen Flügel des Wohnkomplexes ausbreitete. Mit rund 160 Einsatzkräften aus der Gemeinde Rosdorf, der Berufsfeuerwehr Göttingen und weiteren Wehren wurden die Einsatzaufträge abgearbeitet. Darunter u.a. auch die Evakuierung von 47 Personen aus dem Mehrfamilienhaus. Mit zwei Drehleitern und später mit der Teleskopgelenkmastbühne wurde der Brand sowohl außen als auch mit zahlreichen Atemschutzgerätträgern von Innen bekämpft.
Auch das THW war vor Ort und sorgte für eine großflächige Ausleuchtung der Einsatzstelle.
Die Brandbekämpfung gestaltete sich in der weiteren Folge als schwierig. Die Einsatzkräfte hatten Mühe an die Glutnester heranzukommen. Auch eine Bagger musste eingesetzt werden um Teile des Daches und des Gebäudes abzutragen.
Für die Einsatzkräfte aus Stadtoldendorf waren die Arbeiten am Morgen beendet und eine rund anderthalbstündige Rückfahrt stand noch auf dem Programm.