Mehrere Gasmelder in Mehrfamilienhaus schlagen Alarm

Datum: 14. Januar 2026 um 22:53 Uhr
Alarmierungsart: FK HLF/ELW
Dauer: 22 Minuten
Einsatzart: TH
Einsatzort: Arholzen
Einsatzleiter: OrtsBm Arholzen
Mannschaftsstärke: 17
Fahrzeuge: ELW1 , LF20 , HLF20 , MTW (3) neu 
Weitere Kräfte: ELW Eschershausen, Notarzt, OF Arholzen, Polizei, Rettungsdienst, Stv. Gemeindebrandmeister


Einsatzbericht:

Am späten Mittwochabend werden die Feuerwehren aus Arholzen und Stadtoldendorf  sowie weitere Kräfte aus Eschershausen in die Eversteiner Straße nach Arholzen alarmiert. Dort hatten in einem Mehrfamilienhaus gleich zwei CO-Warner (CO = Kohlenstoffmonoxid) Alarm geschlagen, was auf eine bereits ausbreitende Gefahr hindeutete. Die Bewohner öffneten die Fenster und verließen das Gebäude noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr.

Mittels entsprechender Messgeräte der Feuerwehr wurde unter Atemschutz trotz sofortigen Lüftens über geöffnete Fenster noch eine entsprechende CO-Konzentation in einigen Gebäudeteilen gemessen. Ursächlich war dafür offenbar ein brennender  Kaminofen, dessen Abzug vermutlich nicht ordnungsgemäß funktionierte. Die Feuerwehr hat glimmendes Brennmaterial entfernt und nach draußen gebracht. Durch den Rettungsdienst wurde eine Person  betreut und wurde leicht verletzt.

Die Tatsache, dass zu keinem Zeitpunkt Brandrauch oder wahrnehmbarer Qualmgeruch in dem Mehrfamilienhaus feststellbar war, verdeutlicht die Wichtigkeit entsprechender Warneinrichtungen in Wohnhäusern. Neben den längst üblichen Rauchwarnmeldern, die effektiv Brandrauch und Qualm, also ein Feuer, in kurzer Zeit erkennen können, lösen CO-Warnmelder nicht bei Feuer aus, sondern ab einer bestimmten, gesundheitsschädlichen Konzentration des geruchslosen und unsichtbaren Gases Kohlenmomoxid (oder auch Kohlenstoffmomoxid, CO) in der Umgebungsluft. Beim Betrieb von Gas- oder Kaminöfen ist eine derartige Anschaffung durchaus sinnvoll und kann ebenfalls Leben retten.