Mehrere Rundstrohballen brennen neben der Landesstraße Arholzen / Lobach

Datum: 25. August 2019 
Alarmzeit: 23:14 Uhr 
Alarmierungsart: FK ELW, FK HLF 
Dauer: 3 Stunden 
Art: FEU  
Einsatzort: Arholzen L 583 
Einsatzleiter: stv OrtsBm Arholzen 
Mannschaftsstärke: Gesamt 58, OF Stadtoldendorf 14 Personen 
Fahrzeuge: ELW1 , LF20 , HLF20 , LF20KatS  
Weitere Kräfte: Gemeindebrandmeister, OF Arholzen, OF Deensen, OF Schorborn, Polizei, Rettungsdienst, Stv. Gemeindebrandmeister 


Einsatzbericht:

Nächtlicher Einsatz der Feuerwehren zwischen Arholzen und Lobach aufgrund eines Brandes von mehreren Rundstrohballen.
In der Nacht wurden die Ortsfeuerwehren Arholzen, Deensen, Schorbon und Stadtoldendorf zu einem Brand von mehreren Rundstrohballen alarmiert. Am Ortsausgang Arholzen, Richtung Lobach wurde durch vorbeifahrende Autofahrer das Feuer gemeldet und auch versucht die Rundstrohballen auseinander zu rollen.
Die ersteintreffende Ortsfeuerwehr aus Arholzen nahm sofort die Brandbekämpfung auf und sperrte die Landesstraße für ein sicheres Arbeiten an der Einsatzstelle. Die weiteren anrückenden Einsatzkräfte bauten in Arholzen eine Wasserentnahmestelle auf, um damit die in Folge eingesetzten Löschfahrzeuge im Pendelverkehr mit Löschwasser zu versorgen.
An der unmittelbaren Einsatzstelle wurde eine großflächige Ausleuchtung ausgebaut und mit mehreren Strahlrohren der Brand der Rundstrohballen bekämpft. Im weiteren Verlauf wurde dem Löschwasser Netzmittel / Schaum zugemischt, damit das Löschwasser tiefer eindringen konnte. Die rund 5-6 betroffenen brennenden Rundstrohballen mussten auseinandergezogen werden, um weiter in der Tiefe löschen zu können. Dazu wurde mit einem Radlader der Fa. Helmer und einem Traktor des betroffenen Landwirtes das Stroh auseinander gezogen.

Nach gut drei Stunden und zahlreichen Fahrten der Löschfahrzeuge, konnte der Kooperativen Rettungsleitstelle „Feuer aus“ gemeldet werden.
Die Landesstraße war während des Einsatzes voll gesperrt. Der Verkehr wurde über Negenborn umgeleitet.
Zu medizinischen Sicherung der rund 58 Einsatzkräfte, war eine Rettungswagen des Landkreises vor Ort.
Die Polizei hat die Ermittlungen zu diesem Brand ausgenommen.