Nächtlicher Großbrand einer Scheune in Mainzholzen. Mehr als 100 Einsatzkräfte im Einsatz

Datum: 30. August 2026 um 1:23 Uhr
Alarmierungsart: FK Logistik, FK TLK
Dauer: 5 Stunden 37 Minuten
Einsatzart: FEU
Einsatzort: Mainzholzen
Einsatzleiter: Gemeindebrandmeister
Mannschaftsstärke: Stdorf: 12 Personen
Fahrzeuge: LF20 , TLK , LF20KatS , MZF 
Weitere Kräfte: 2x stellv. Gemeindebrandmeister, Gemeindebrandmeister, JUH Holzminden, OF Einbeck, OF Einem, OF Eschershausen, OF Greene, OF Holzen, OF Holzminden, OF Lenne, OF Mainzholzen, OF Naensen, OF Vorwohle, Polizei, Rettungsdienst LK Holzminden


Einsatzbericht:

In der Nacht kam es in einer Scheune in Mainzholzen zu einem Großbrand. Die erst eintreffenden Einsatzkräfte fanden eine bereits in voller Ausdehnung brennende Scheune vor.
Auch die Ortsfeuerwehr Stadtoldendorf wurde beim dem Stichwort „Brand 3 Scheune“ mit alarmiert. Sowohl das Hubrettungsfahrzeug als auch zwei Löschfahrzeuge und die Logistik der Samtgemeinde waren gefordert.
Es brannte eine Scheune, in welcher Material gelagert wurde. Bis vor ein paar Jahren war diese Scheune noch eine Produktions- und Lagerstätte für Holzpellets.
Durch den massiven Löschangriff von allen Seiten der Scheune konnte sowohl das direkt angrenzende Wohnhaus, ein Nachbarhaus und ein Silo gehalten und vor einer weiteren Brandausbreitung geschützt werden.

Die Aufgaben der Ortsfeuerwehr Stadtoldendorf waren die Brandbekämpfung über den Teleskopgelenkmasten (TLK), Zuführung von Löschwasser zur TLK mit dem LF 20, sowie eine Löschwasserversorgung aus Vorwohle mit Legen einer Wasserleitung und Durchführung von Pendelverkehr mit dem LF 20 KatS. Dies wurde unterstützt durch mehreren andere Wehren , Schlauchwagen und Tanklöschfahrzeugen aus der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf, wie auch aus Holzminden, Naensen und Greene.
Ebenso im Einsatz war eine Drehleiter aus Einbeck.
Um die eingesetzten Atemschutzgerätetragenden sicher zu reinigen wurde die Einsatzstellenhygiene in sicherer Entfernung aufgebaut.
Insgesamt waren unter der Leitung des Gemeindebrandmeisters rund 100 Einsatzkräfte aus rund 12 Wehren im Einsatz. Die Sicherstellung der medizinische Komponente erfolgte an der Einsatzstelle zunächst durch den Rettungsdienst des Landkreises, welcher in Folge durch die Johanniter Unfallhilfe aus Holzminden abgelöst worden war.

Nach fünf Stunden konnten die die ersten Kräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.
Für die Arbeiten an der Einsatzstelle musste die Durchgangsstraße, die B64 die ganze Nacht lang gesperrt bleiben. Erst am Morgen nach den letzten Aufräumarbeiten war eine Befahrung wieder möglich.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.