Schwerer Verkehrsunfall mit sechs verletzten Personen

Schwerer Verkehrsunfall mit sechs verletzten Personen

Datum: 10. August 2018 
Alarmzeit: 14:17 Uhr 
Alarmierungsart: FK Groß 
Dauer: 2 Stunden 30 Minuten 
Art: TH  
Einsatzort: L580 Heinade-Braak 
Einsatzleiter: Jens Siebeneicher 
Mannschaftsstärke: 50 
Fahrzeuge: ELW1 , LF20 , HLF20 , LF16TS , MTW (1)  
Weitere Kräfte: Abschleppunternehmen, Gemeindebrandmeister, Notarzt NEF, OF Braak, OF Heinade, OF Hellental, OF Merxhausen, Polizei, Rettungsdienst, RTH Christoph 30, RTH Christoph 4, RTW JUH, Stv. Gemeindebrandmeister 


Einsatzbericht:

Die Meldung auf dem Funkalarmempfänger lies nichts Gutes erahnen. Mit Großalarm wurden die Einsatzkräfte um Braak zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen alarmiert. Es sollte sich um einen Frontalzusammenstoß handeln und das lässt den Puls bei allen Beteiligten höher schlagen. Schnell waren die Rettungskräfte unterwegs und eilten zum Einsatzort. Neben den Feuerwehren der umliegenden Orte auch die Ortsfeuerwehr Stadtoldendorf sowie der Ortsfeuerwehr Eschershausen mit einem zweiten Rettungssatz als Redundanz.

Zwei Personenkraftwagen, jeweils mit mehreren Personen besetzt, sind auf der langen Kurve oberhalb der „Hettlingshöhe“ miteinander kollidiert, so dass an beiden Fahrzeugen Totalschaden entstand. Ein Fahrzeug stand deformiert quer auf der Fahrbahn, das andere Fahrzeug stark deformiert quer in einem Graben. Aus allen Teilen des Landkreises wurden zahlreiche Rettungswagen und zwei Notärzte zur Einsatzstelle beordert. Der ersteintreffende Rettungswagen konnte nach der ersten schnellen Erkundung eine Entwarnung zum Stichwort „Eingeklemmt“ geben. Es waren keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt. Über den Einsatzleiter der Feuerwehr konnte damit die erste große Lagemeldung abgegeben werden. Hierbei der Hinweis das nachrückende Kräfte, da keine Person eingeklemmt, die Einsatzfahrt abbrechen konnten.

Auf der Seite des Rettungsdienstes dagegen mussten sechs Personen, darunter drei Kinder erstversorgt werden. Hier wurde durch die Kooperative Rettungsleitstelle die Alarmierung mit MANV (Massenanfall von Verletzten) erhöht, um weitere Einsatzkräfte an die Einsatzstelle zu bekommen und die nun leeren Wachen mit nachrückendem Personal der Johanniter zu besetzen. Neben den zahlreichen Rettungskräften der Feuerwehren und der Polizei, war auch ein Notfallseelsorger an der Unfallstelle, der u.a. neben den betroffenen und verunfallten Personen, auch die an der Unfallstelle eintreffenden Angehörigen betreute. Im Verlaufe des Rettungseinsatzes kümmerte sich die Feuerwehr um die Sicherung des Brandschutzes und streute auslaufende Betriebsstoffe ab. Ebenso wurde durch die Ortsfeuerwehren Braak und Hellental die Landesstraße voll gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

Nach Sichtung der Verletzungsmuster wurde entschieden, zwei Personen mit Rettungshubschraubern zu transportieren. Hierzu wurden der Christoph 4(Hannover) und der Christoph 30 (Wolfenbüttel) alarmiert. Die Feuerwehr richtete dazu in unmittelbarer Nähe zwei Landeplätze auf der Straße ein. Nach Abtransport aller Verletzten, Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Straße, konnten alle Einstzkräfte die Einsatzstelle wieder verlassen und der Verkehr wieder freigegeben werden. Während des Einsatzes zwischen Heinade und Deensen kam es zwischen Stadtoldendorf und Negenborn (Hooptal, Höhe Sportplatz Negenborn) zu einem weiteren Verkehrsunfall mit einem Quad. Hierzu wurde ein Rettungswagen der Johanniter und die Ortsfeuerwehr Negenborn alarmiert.

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