Sturmtief Ylenia sorgt in der Nacht auch für Einsätze der Feuerwehren in der Samtgemeinde

Datum: 17. Februar 2022 um 1:29
Alarmierungsart: FK ELW, FK Mittel
Dauer: 3 Stunden 1 Minute
Einsatzart: TH 
Einsatzort: Altsamtgemeinde
Einsatzleiter: Stv. Gemeindebrandmeister
Mannschaftsstärke: 5 Ortswehren: 43 Personen
Fahrzeuge: ELW1 , LF20 , HLF20 , MZF , MTW (1) , MTW (2) , LF20KatS 
Weitere Kräfte: 2x stellv. Gemeindebrandmeister, OF Braak, OF Heinade, OF Schorborn, OF Wangelnstedt, Straßenmeisterei Kreis


Einsatzbericht:

Es wurde rechtzeitig gewarnt und in der Nacht kam das Sturmtief Ylenia dann auch in den Landkreis Holzminden.
In fast allen Gemeinden und Städten waren die Feuerwehren die Nacht über im Einsatz.
So auch in der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf, wo durch die Kooperative Rettungsleitstelle die jeweiligen Einsatzleitwagen der großen Wehren mit dem Status „Sonderlage“ zuerst alarmiert wurden.
Dann gingen die ersten Einsatzmeldungen ein.
So wurde u.a. in Stadtoldendorf weitere Einsatzkräfte alarmiert und im alten Teil der Samtgemeinde durch die Einsatzleitung, im Feuerwehrhaus Stadtoldendorf koordiniert. Dazu kamen die Wehren aus Braak, Heinade, Schorborn und Wangelnstedt.
Insgesamt wurden bis zum frühen Morgen sieben Einsatzstellen bearbeitet. Dabei ging es darum die Hauptverkehrsstraßen frei zu halten und umgestürzte Bäume zu beseitigen.
Auch lose umherfliegende Gegenstände, wie ein Bauzaun in Deensen wurden gesichert und gegen den Weiterflug befestigt. Auf den Wegen und Straßen wurden zahlreiche kleinere Äste und Sträucher beseitigt.
Insgesamt stellte sich die Lage im Bereich der Altsamtgemeinde noch relativ ruhig dar, wenngleich die Gefahr noch nicht gebannt ist.
Im Bereich zwischen Schorborn und Schießhaus wurden mehrere Bäume beseitigt, allerdings musste, aufgrund der hohen Gefährdung der Einsatzkräfte die Straße erst einmal gesperrt werden. Die Straßenmeisterei wurde hinzugezogen, um die Gefahrenstellen entsprechend zu sichern.
Nach gut drei Stunden wurde die Einsatzleitung in Stadtoldendorf, nach Abflauen der Windböen, erst einmal beendet.
Eine weitere Alarmierung ist jederzeit möglich, da die Böden, aufgrund des starken Regens aufgeweicht sind und damit angeschlagene Bäume umstürzen könnten. Ebenso sind einige entstandene Schäden auch erst bei Tageslicht sichtbar und die Windböen halten an..

Passen Sie am Morgen und auch in den nächsten Tagen auf sich auf und meiden sie Wälder und Baumalleen.