Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person und Hubschraubereinsatz

Datum: 13. Februar 2024 um 5:58 Uhr
Alarmierungsart: FK Groß im Nachalarm, FK Mittel
Dauer: 3 Stunden 32 Minuten
Einsatzart: TH 
Einsatzort: L 580/583 "Drei Linden"
Einsatzleiter: ZgFhr Stadtoldendorf
Mannschaftsstärke: Gesamt 57 Personen
Fahrzeuge: ELW1 , LF20 , HLF20 , MZF , MTW (1) , MTW (2) , LF20KatS 
Weitere Kräfte: Gemeindebrandmeister, Notarzt, Notfallseelsorger, OF Arholzen, OF Deensen, OF Schorborn, Polizei, Rettungsdienst LK HOL, Rettungshubschrauber Christoph 44, stellv. Gemeindebrandmeister, Straßenmeisterei


Einsatzbericht:

Am Morgen kam es auf der Landesstraße 580/583 an der Kreuzung ehem. „drei Linden“ zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Zwei Fahrzeuge waren dort an der Kreuzung verunfallt und eine Person war in einem der Fahrzeuge eingeklemmt.
Die Feuerwehren Stadtoldendorf, Arholzen, Deensen und Schorborn sowie der Rettungsdienst und die Polizei wurden dazu alarmiert.
Vor Ort übernahm der Zugführer der Ortsfeuerwehr Stadtoldendorf die Einsatzleitung und koordinierte die eintreffende Einsatzkräfte. Neben der Sicherung der Unfallstelle wurde durch das medizinische Personal die Erstversorgung der beiden verletzten Personen übernommen.
Die eintreffenden Feuerwehrkräfte aus Arholzen übernahm den Brandschutz, die Ortsfeuerwehren Schorborn und Deensen übernahmen die Straßensperrung. Durch das Personal aus Stadtoldendorf wurde das hydraulische Rettungsgerät vorbereitet und in Absprache mit dem Notarzt entsprechend eingesetzt. Um die eingeklemmte Person aus dem Fahrzeug schonend befreien zu können wurde das Dach des PKW abgenommen. Anschließend konnte die Person im Rettungswagen medizinisch versorgt werden.
Zum Weitertransport wurde zudem der Rettungshubschrauber Christoph 44 aus Göttingen alarmiert. Eine Person wurde dann mit dem Hubschrauber nach Göttingen verbracht, die andere Person mit einem Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus.
Neben der Polizei, welche den Unfall aufgenommen und Ermittlungen eingeleitet hatte, war auch ein Notfallseelsorger an der Unfallstelle. Auch die zuständige Straßenmeisterei war vor Ort um sich ein Bild von der Situation zu machen.
Rund 60 Einsatzkräfte waren mehrere Stunden im Einsatz.
Der morgendliche Berufsverkehr wurde über Deensen und Stadtoldendorf umgeleitet.