Ausgelöster Heimrauchmelder in Ferienhaus sorgt für nächtlichen Einsatz der Feuerwehr

Datum: 24. August 2022 um 1:01
Alarmierungsart: FK Mittel
Dauer: 1 Stunde 29 Minuten
Einsatzart: Fehlalarm  (Fehlalarm)
Einsatzort: Lerchenstieg
Einsatzleiter: Stellv. OrtsBm Stadtoldendorf
Mannschaftsstärke: 17
Fahrzeuge: ELW1 , LF20 , TLK , HLF20 
Weitere Kräfte: Rettungsdienst, stellv. Gemeindebrandmeister


Einsatzbericht:

Ein piepender Heimrauchmelder hat in der Nacht die Feuerwehr Stadtoldendorf ausrücken lassen. Nachdem der Heimrauchmelder bereits mehr als eine Stunde am Piepen war, alarmierten Anwohner in dem Bereich, über die 112, die Feuerwehr.
Vor Ort wurde das Haus von außen erkundet. Durch die Fenster und Einlässe konnte aber kein Rauch oder Feuer wahrgenommen werden. Ebenso wurde kein Brandgeruch wahrgenommen. Die Besitzer des Hauses waren nicht zugegen.
Durch die Polizei wurde versucht die Besitzer zu kontaktieren, um sie über den ausgelösten Heimrauchmelder zu informieren.
Eine Aufgabe für die Feuerwehr war es allerdings nicht mehr.
Es lag keine „Gefahr in Verzug“ vor und somit kein Grund eine gewaltsame ,bzw. schadensfreie Türöffnung durchzuführen.
Sicherlich mag die Ruhestörung über den piependen Heimrauchmelder für die Nachbarschaft nicht schön sein, aber die rechtliche Grundlage fehlt hier die Wohnung/das Haus zu betreten.
Das Recht auf Unverletzlichkeit der eigenen Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) steht hier im Vordergrund.
Die anrufende Person hat aber alles richtig gemacht und den Notruf gewählt.

Grund der Auslösung ist wohl die zu schwache Batterie des Heimrauchmelder, die nach gelegentlichem Piepen in Dauerpiepen übergegangen ist.

Ebenso im Einsatz war die Besatzung eines Rettungswagen des Landkreises.