Brand in Wohnhaus. Erneuter Großeinsatz der Feuerwehren in Braak

Datum: 11. Juli 2019 
Alarmzeit: 22:09 Uhr 
Alarmierungsart: FK Groß 
Dauer: 4 Stunden 
Art: FEU  
Einsatzort: Braak 
Einsatzleiter: OrtsBm Braak 
Mannschaftsstärke: Gesamt: 88 Pers, St´dorf: 24 
Fahrzeuge: ELW1 , LF20 , TLK , HLF20  
Weitere Kräfte: Gemeindebrandmeister, JUH, Mitarbeiter FTZ, OF Braak, OF Eschershausen, OF Heinade, OF Hellental, OF Merxhausen, Polizei, Rettungsdienst, Stv. Gemeindebrandmeister, stv. Kreisbrandmeister 


Einsatzbericht:

Nicht mal eine Woche ist es her, dass die Einsatzkräfte rund um Braak zu einem Traktorbrand in einer Scheune alarmiert worden sind. Am heutigen späten Abend erfolgte eine erneute Alarmierung für die Wehren aus Braak, Heinade, Merxhausen, Hellental, Deensen und Stadtoldendorf. Diesmal zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in Braak.
Die Bewohnerin, eines Wohnhauses an der Durchgangsstraße in Braak, hat Brandgeruch in ihrem Haus festgestellt und daraufhin die Feuerwehr alarmieren lassen.
Nach der ersten Erkundung der Feuerwehr wurden mehrere Trupps unter Atemschutz im ersten Obergeschoss des Hauses zur Brandbekämpfung und weiteren Erkundung der Brandstelle eingesetzt.
In einem Abstellraum, welcher zwischen Erd- und erstem Obergeschoss gelegen, wurde beim Öffnen des Raumes der Brand entdeckt und sofort mit der Brandbekämpfung begonnen. Um an die Brandnester zu gelangen mussten dort gelagerte Gegenstände und Brandgut aus dem Haus verbracht werden. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz wurde zur Kontrolle der angrenzenden Räume mit Wärmebildkamera eingesetzt. Eine Brandausbreitung konnten mit den getroffenen Maßnahmen schnell unterbunden und somit das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich allerdings noch weit bis in den Morgen hin.

Die Einsatzstelle wurde durch mehrere Fahrzeuge, dabei auch das Hubrettungsfahrzeug, Lichtmasten und weiteren Fluchtlichtstrahlern großräumig ausgeleuchtet. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde das Wohnhaus u.a. auch über den Korb der Teleskopgelenkmastbühne, mit einem Hochleistungslüfter belüftet, um die verrauchten Räume wieder rauchfrei zu bekommen.
Während des Einsatzes stand ein Rettungswagen des Landkreises zur Sicherung des im Innenangriff eingesetzten Personals zur Verfügung. Dieser wurde im Verlauf des Einsatz durch Kräfte der Johanniter Unfallhilfe (JUH) herausgelöst.
Die Bewohnerin des Hauses sowie der Nachbar wurden vorsorglich durch das anwesende Rettungsdienstpersonal untersucht.
Während es Feuerwehreinsatzes wurde der Straßenverkehr umgeleitet. Die Brandursache war bis zum Ende es Einsatzes noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Das Wohnhaus ist derzeit unbewohnbar. Die Bewohnerin kam bei Bekannten unter.
Im Einsatz waren, neben der Polizei, dem Rettungsdienst und der JUH, sechs Ortsfeuerwehren mit zehn Fahrzeugen und 88 Einsatzkräften.