Vermeintlicher Wohnungsbrand ist nur ein glimmendes Laubfeuer

Datum: 13. September 2019 um 9:56
Alarmierungsart: FK Groß
Dauer: 30 Minuten
Einsatzart: FEU 
Einsatzort: Südstraße
Einsatzleiter: Zugführer
Mannschaftsstärke: 26
Fahrzeuge: ELW1 , LF20 , TLK , HLF20 
Weitere Kräfte: Gemeindebrandmeister, Notarzt NEF, OFW Lenne, Rettungsdienst


Einsatzbericht:

Zwar schreibt der Kalender heute Freitag den 13., für die betroffenen Wohnungsbesitzer in der Südstraße sollte es aber eher ein Glückstag werden. Denn der vermeintliche Wohnungsbrand mit einer vermissten Person, die in der Meldung der Rettungsleitstelle sogar mit dem Zusatz „Menschenleben in Gefahr“ die Feuerwehr in die höchste Alarmstufe versetzte, entpuppte sich vor Ort zum Glück nur noch als harmloses Laubfeuer, von dem keine weitere Gefahr ausging.

In einer auf einer Terrasse stehenden Metalltonne qualmte brennendes und teilweise noch feuchtes Laub vor sich hin, erzeugte aber eine so starke Rauchentwicklung, dass die alarmierenden Nachbarn zunächst von einem Brand der benachbarten Wohnung ausgingen und sofort den Notruf verständigten. Vollkommen richtig reagiert haben sie, auch wenn den zu erst eintreffenden Rettern dann aufgrund der doch eher kleineren Einsatzlage die Erleichterung ins Gesicht geschrieben stand. Mit einer Kübelspritze und wenigen Litern Wasser konnte das Kleinfeuer schließlich schnell gelöscht werden, nachrückende Einsatzkräfte konnten die Anfahrt abbrechen. Der Einstaz war zügig beendet, verletzt wurde niemand.