Verpuffung und Feuer in Heizung sorgen für den Einsatz der Feuerwehren in Merxhausen

Datum: 2. Dezember 2019 
Alarmzeit: 14:37 Uhr 
Alarmierungsart: FK Groß 
Dauer: 2 Stunden 8 Minuten 
Art: FEU  
Einsatzort: Merxhausen 
Einsatzleiter: OrtsBm Merxhausen 
Mannschaftsstärke: Stdorf: 17, Gesamt 54 
Fahrzeuge: ELW1 , TLK , HLF20 , MTW (2)  
Weitere Kräfte: Gemeindebrandmeister, OF Braak, OF Heinade, OF Hellental, OF Merxhausen, Polizei, Rettungsdienst, RTW JUH 


Einsatzbericht:

Am frühen Nachmittag wurden die Einsatzkräfte rund um Merxhausen zu einem Brand in einem Heizungsraum alarmiert.
Die fünf alarmierten Wehren aus Merxhausen, Hellental Heinade, Braak und Stadtoldendorf machten sich auf den Weg zum Einsatzort und trafen vor Ort erste Erkundungsmaßnahmen und sorgten für einer ausreichende Wasserversorgung.
In einem an ein Wohnhaus angrenzenden Schuppen war es im Bereich der Heizung zu einer Verpuffung gekommen und hatte Teile der Heizung in Brand gesetzt. Mittels mehrerer Strahlrohre wurde der Brand zuerst von Außen und in weiterer Folge von Innen mit einem Trupp, welcher mit Atemschutz ausgerüstet war, bekämpft.
Die Brandausbreitung konnte verhindert werden und nach relativ kurzer Zeit wurde an die Kooperative Rettungsleitstelle in Hameln „Feuer aus“ gemeldet.
Die Kameraden aus Stadtoldendorf führten die Brandbekämpfung im Innenangriff durch und stellten den Sicherheitstrupp. Weiterhin wurde das komplett verrauchte Gebäude mit einem Hochdrucklüfter belüftet und am Brandherd ein Kontrolle mit der Wärmebildkamera durchgeführt.
Aufgrund der Anzahl von mehreren Personen, welche Rauchgase eingeatmet hatten, wurden mehrere Rettungswagen des Landkreises und der Johanniter Unfallhilfe zur Einsatzstelle nachgefordert. Drei Personen wurden zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus nach Holzminden transportiert.
Nach rund zwei Stunden wurde der Einsatz in Merxhausen beendet.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Im Einsatz waren neben dem Rettungsdienst und Polizei fünf Ortsfeuerwehren mit insgesamt 54 Einsatzkräfte.