Angebranntes Gulasch sorgt am Mittag für Feuerwehreinsatz in Stadtoldendorf

Datum: 15. März 2022 um 11:50
Alarmierungsart: FK Groß
Dauer: 1 Stunde
Einsatzart: FEU 
Einsatzort: Steinkuhle, Stadtoldendorf
Einsatzleiter: Stellv. OrtsBm Stadtoldendorf
Mannschaftsstärke: 19
Fahrzeuge: ELW1 , LF20 , TLK , HLF20 
Weitere Kräfte: Gemeindebrandmeister, OF Lenne, Polizei, Rettungsdienst, stellv. Gemeindebrandmeister


Einsatzbericht:

Eine kleine Unachtsamkeit und das Essen in der Küche war angebrannt.
Dies war der Grund, warum die Ortsfeuerwehren Lenne und Stadtoldendorf am Mittag alarmiert worden sind.
Der Nachbar in einem Mehrfamilienhaus, auf der Steinkuhle in Stadtoldendorf, hatte sowohl Rauch als auch das Piepen eines Heimrauchwarnmelder festgestellt und dann den Notruf getätigt.
Vor Ort wurde dann durch die Polizei und Feuerwehr die Wohnung im 1.Obergeschoss erkundet und festgestellt, dass sich das Schadensereignis nur auf die Küche beschränkte.
Ein Trupp unter Atemschutz ging in das Gebäude vor und hatte zur Sicherheit ein Kleinlöschgerät parat. In der Küche angekommen wurde sofort das Fenster geöffnet und der Topf mit dem angebrannten Gulasch aus dem Fenster befördert. Ein Löschmittel musste nicht eingesetzt werden.
Die Wohnung wurde anschließend noch mit einem Belüftungsgerät vom Qualm befreit. Die dort wohnende Person wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst befragt, ob gesundheitliche Probleme vorhanden waren. Dies war nicht der Fall.
Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Wohnung an die dort wohnende Person übergeben. Bis auf das angebrannte Essen und dem nicht mehr einsetzbaren Schnellkochtopf, entstand kein Sachschaden.

Wie wichtig verbaute und funktionsfähige Heimrauchmelder sind, hat auch dieses Beispiel wieder gezeigt. Schnelle Alarmierung der betroffenen Personen und der Feuerwehr und damit eine Vermeidung von Schäden. Ohne Heimrauchmelder wäre sicherlich Schaden entstanden.